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		<title>25000 Kilometer quer durch Indien &#8211; mit dem Fahrrad</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/pranali-cycle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was treibt eine junge Frau dazu, alles stehen und liegen zu lassen und einfach loszufahren? Was entsteht, wenn aus einer Reise eine Mission wird? Erfahre, wie echte Veränderung damit beginnt, in die Pedale zu treten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/pranali-cycle/">25000 Kilometer quer durch Indien &#8211; mit dem Fahrrad</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Pranali Chikte aus Indien ist Absolventin des Social Leadership Programms unseres ChanceMaker-Partners kanthari, Gründerin von &#8222;Cycle Chaak&#8220; und eine echte Möglichmacherin. Ihre Geschichte beginnt dort, wo die meisten aufgehört hätten: mit der Pandemie, kaum Geld in der Tasche und dem Entschluss, trotzdem etwas zu bewegen.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Als die Welt im Jahr 2020 stillstand, stellte sich Pranali einige Fragen, die viele Menschen in dieser Zeit beschäftigt haben: Wie weit haben wir uns von der Natur und voneinander entfernt? Wohin entwickelt sich unsere Welt, und zu welchem Preis? Was macht unser Leben wirklich lebenswert?</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Pranali kommt aus einer kleinen Bauernfamilie im Bundesstaat Maharashtra. Schon lange vor der Pandemie hatte sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Dass der Rhythmus, in dem die Welt sich dreht, uns von dem entfremdet, was wirklich wichtig ist. Von der Natur. Von den Menschen. Von uns selbst. Als COVID alles zum Stillstand brachte, wurde aus diesem Gefühl eine Entscheidung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Mit drei Garnituren Kleidung und ein paar Rupien in der Tasche fuhr sie einfach los.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">25.000 Kilometer auf dem Rad</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was folgte, war keine Abenteuerreise, sondern einer der ungewöhnlichsten Bildungswege, die man sich vorstellen kann. 435 Tage lang radelte Pranali von Maharashtra bis nach Ladakh, durch Städte, Dörfer, Wälder, Wüsten und Gebirge. Sie übernachtete bei fremden Menschen, aß, was die Menschen ihr vor Ort anboten, und lernte durch Gespräche, was in keinem Lehrbuch steht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Unterwegs sprach sie mit Bäuerinnen über die Folgen des Klimawandels, mit Jugendlichen über ihre Träume und Ängste, mit lokalen Gemeinschaften über ihre wirtschaftlichen Herausforderungen. Und sie begann, Bewusstsein zu schaffen: für ein Leben in und mit der Natur, für ein besseres Zusammenleben untereinander, für die Freiheit und Mobilität von Frauen und Mädchen. Das Fahrrad war für Pranali immer zweierlei: Fortbewegungsmittel und Befreiung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Ihre Reise inspirierte auch andere. Shubham, ein junger Mann, hatte von Pranalis Reise durch ihre Videos erfahren und nahm Kontakt zu ihr auf. Bewegt von ihrer Geschichte startete er seine eigene Radtour durch Maharashtra, besuchte historische Festungen aus der Zeit des berühmten indischen Kriegers Chhatrapati Shivaji Maharaj und entdeckte dabei seine eigene Verbindung zur Heimat und Geschichte. Für Pranali war das ein Beweis dessen, was sie bereits ahnte: Veränderung ist ansteckend.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Nach ihrer langen Reise durch Indien nahm Pranali am Social Leadership Programm unseres Partners kanthari in Trivandrum, Kerala, teil. kanthari begleitet Menschen, die gesellschaftliche Probleme aus eigener Erfahrung kennen, dabei, daraus konkrete Initiativen für eine gerechtere Welt zu entwickeln. Für Pranali war es der folgerichtige nächste Schritt: Aus einer gelebten Vision wurde ihre eigene Organisation: Cycle Chaak.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Initiative setzt das Fahrrad als Werkzeug für Veränderung ein, und das auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Pranali möchte Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, dazu bewegen, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu entdecken, Luftverschmutzung zu reduzieren, die eigene Gesundheit zu stärken, und ein neues Bewusstsein für die Natur zu entwickeln. Und ganz besonders: Frauen und Mädchen ermutigen, sich den öffentlichen Raum zu nehmen, der ihnen zusteht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">2.500 Kilometer als Abschlussarbeit</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Direkt nach den &#8222;kanthari TALKS&#8220; im Dezember 2025, dem Abschlussevent des Programms, stieg Pranali nicht ins Flugzeug und setze sich nicht in den Bus oder Zug. Sie stieg aufs Fahrrad.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>2.500 Kilometer durch Südindien. 85 Stationen: Schulen, NGOs, Gemeinschaftszentren. Über 10.000 Menschen, mit denen sie sprach, diskutierte und die Idee von Cycle Chaak in die Welt trug. Und an jeder Station pflanzte sie Bäume.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Keine Pressekonferenz. Keine Kampagne. Einfach losfahren und Menschen treffen. So wie sie es immer getan hat.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Im Kern geht es Pranali um eine einfache, aber tiefgreifende Überzeugung: Viele der drängendsten Probleme unserer Zeit, Umweltzerstörung, soziale Isolation, Ungleichheit, haben denselben Ursprung. Einen Lebensstil, der auf Konsum und Geschwindigkeit setzt und uns von der Natur und voneinander entfremdet. Das Fahrrad ist für sie die Antwort darauf. Langsam, direkt, verbindend.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit kanthari inspirierende Möglichmacherinnen wie Pranali auf ihrem Weg zu begleiten und zu fördern. Sie beweist, dass es manchmal keine riesigen Ressourcen braucht, um Großes zu bewegen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Manchmal reicht ein Fahrrad.</p>
</div></div>


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			</item>
		<item>
		<title>Wandel von innen: Der ChanceMaker Ecosystem Fund</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/ecosystem-fund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn eine Stiftung die Förderentscheidungen bewusst abgibt - an die Partner vor Ort, die ihre Gemeinschaften am besten kennen? Ein Experiment, neun Initiativen und eine Menge Lernprozesse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/ecosystem-fund/">Wandel von innen: Der ChanceMaker Ecosystem Fund</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Der ChanceMaker Ecosystem Fund ist unser Weg, Stiftungsarbeit neu zu denken: Nicht wir entscheiden, wer eine Anschubfinanzierung bekommt, um neue, mutige Lösungen für soziale und/oder ökologische Herausforderungen umzusetzen, sondern unsere Partnerorganisationen vor Ort. Im Pilotjahr haben vier ChanceMaker-Partner neun Grantees (Geförderte) aus sechs Ländern ausgewählt und mit je bis zu 10.000 Euro auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Im Blogbeitrag stellen wir euch das Konzept und die ersten Grantees vor.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was wäre, wenn nicht wir allein entscheiden, welche lokalen Lösungen gefördert werden, sondern die Menschen, die am nächsten dran sind? Diese Frage stand am Anfang des ChanceMaker Ecosystem Funds. Die Antwort darauf hat das Potenzial, unsere Förderarbeit grundlegend zu verändern.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Viele der ChanceMaker und ihre Organisationen, die wir fördern, sind mehr als &#8222;Projekte&#8220;. Sie sind Keimzellen des Wandels. &#8222;kanthari&#8220; bildet zum Beispiel Menschen aus aller Welt aus, die eine soziale oder ökologische Ungerechtigkeit aus eigener Erfahrung kennen und daraus eine Lösung entwickeln. SINA (Social Innovation Academy) begleitet stark benachteiligte Jugendliche und Geflüchtete dabei, eigene Sozialunternehmen zu gründen. Die Global Diversity Foundation stärkt weltweit indigene Gemeinschaften und Umweltaktivisten. Shikshantar in Indien entwickelt seit Jahrzehnten alternative Bildungsräume jenseits des Schulsystems und unterstützt eine Vielzahl neuer Ideen und Experimente.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wir nennen diese Partner die &#8222;ChanceMaker-Maker&#8220;. Sie sind nicht nur selbst Möglichmacher, sondern sie bringen die nächste Generation von ChanceMakern hervor. Und genau hier stellt sich eine entscheidende Frage: Was passiert mit den Menschen, die diese Programme abschließen? Was passiert mit der Idee, die jemand am Ende seines Fellowship-Jahres im Kopf trägt, aber kein Startkapital hat, um sie wirklich anzugehen?</p>
</div></div>

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<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Dezentralisierte und Dekolonisierte Förderung</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Unser ChanceMaker Ecosystem Fund gibt darauf eine Antwort. Vier unserer Partnerorganisationen (kanthari, SINA, Global Diversity Foundation und Shikshantar) erhalten jeweils 10.000 Euro. Nicht für sich selbst, sondern um sie an die vielversprechendsten Absolventinnen und Absolventen ihrer eigenen Programme und Initiativen weiterzugeben: als Einzelförderung oder aufgeteilt auf bis zu vier neue ChanceMaker und ihre Organisationen. Für kleinere Organisationen in ihrer Gründungsphase machen diese Beträge oft den Unterschied von der Idee zur Umsetzung. </p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Entscheidung, wer dieses Geld bekommt, liegt vollständig bei den Partnerorganisationen. Sie kennen die Menschen. Sie können einschätzen, wessen Idee mit der richtigen Anschubfinanzierung die beste Wirkung entfalten kann. </p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Zur Finanzierung kommt ein weiteres Element: das Buddy-Mentorship-System. Jeder Grantee wird einer anderen Partnerorganisation als Mentor zugeteilt (nicht der eigenen). Ein Grantee aus Nigeria oder Kamerun wird zum Beispiel von jemandem aus Sri Lanka oder Indien begleitet. Wissen reist über Kontinente. Aus Förderung wird Vernetzung, aus Vernetzung wird ein aufstrebendes Ökosystem.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Von Nigeria bis Indien: Die neuen Möglichmacher</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Im Pilotjahr wurden neun Grantees aus Afrika und Asien von unseren ChanceMaker-Partnerorganisationen ausgewählt. Ihre Initiativen zeigen, wie vielfältig Wandel aussehen kann, wenn er von innen heraus entsteht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Jethro Christopher — Tech4Rural, Nigeria.</strong> Jethro wuchs im Niger-Delta auf, wo Ölkatastrophen seit Jahrzehnten Böden und Lebensgrundlagen zerstören. Mit Tech4Rural bildet er Jugendliche aus ölverschmutzen Dörfern in digitalen Fähigkeiten aus: Videoproduktion, digitales Marketing, Community-Dokumentation. Ausgestattet mit diesen Werkzeugen können sie nicht nur neue Einkommensquellen erschließen, sondern werden gleichzeitig zu Umweltaktivisten, die die Zerstörung ihrer Heimat öffentlich sichtbar machen und Ölkonzerne sowie die Regierung zur Rechenschaft ziehen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Blaise Ngwanoh — Mandrill-Alert, Kamerun.</strong> Im von Konflikt geprägten Nordwesten Kameruns sind Gehörlose besonders verletzlich: Ohne funktionierende Warnsysteme können sie Gefahren wie Schüsse oder Explosionen nicht rechtzeitig wahrnehmen. Blaise, selbst gehörlos, entwickelt ein Sicherheitsarmband, das Vibrationen und Lichtsignale nutzt, um Gehörlose in Gefahrensituationen zu warnen und in Sicherheit zu bringen. Daneben schafft er mit Gebärdensprachtrainings und einem nachhaltigen Modedesignprogramm sichere Arbeits- und Lernräume für Gehörlose, die sonst kaum Zugang zu Bildung oder Einkommen haben.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Samson Luari — Ogiek Museum &amp; Herbal Garden, Kenia.</strong> Die Ogiek sind eines der ältesten Völker Ostafrikas, doch ihr Wissen über Heilpflanzen, Waldökosysteme und kulturelle Praktiken droht zu verschwinden. Samson, selbst Ogiek, baut im Mau-Wald ein Museum mit über 150 gesammelten Artefakten auf und legt einen Heilpflanzengarten mit mehr als 600 vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten an. Beides dient als lebendiger Ort für den Wissenstransfer zwischen Ältesten und Jugendlichen und stärkt die Bindung der Gemeinschaft an ihr angestammtes Land.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Wangechi Kiongo — EcoPhilia, Kenia.</strong> Im Nyeri County bedroht der Klimawandel zunehmend Ökosysteme und Lebensgrundlagen, während Umweltbildung für die meisten Jugendlichen kaum zugänglich ist. Wangechi verbindet in Eco-Clubs Klimakompetenz, mentale Gesundheit und praktisches Handeln: Jugendliche lernen nicht nur, was Ökosystemregeneration bedeutet, sondern setzen sie in ihrer eigenen Gemeinde um.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Janet Aguti — Totya Platform, Uganda.</strong> Janet gründete Totya, nachdem sie selbst sexuelle Gewalt erlebt hatte und erkannte, wie wenig Unterstützung Betroffenen in Uganda zur Verfügung steht. Die Initiative betreibt die einzige Hotline Ugandas für Überlebende sexueller Gewalt und versorgt Betroffene mit medizinischer Notversorgung, psychosozialer Begleitung und rechtlicher Unterstützung. Da viele Betroffene in ländlichen Gebieten weder Transportmittel noch Geld für medizinische Versorgung haben, produziert und verteilt Totya Erste-Hilfe-Kits, um HIV-Übertragung, Infektionen und ungewollte Schwangerschaften zu verhindern.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Sairus Kiggundu — Kibajjo Agro-Processors, Uganda.</strong> Kleinbauern in Uganda verlieren einen Großteil ihrer Ernte durch fehlende Lagerung und Verarbeitung sowie durch Zwischenhändler, die die Preise diktieren. Sairus trocknet, verarbeitet und verpackt lokal angebauten Ingwer mit Solartrocknern und verkauft ihn als zertifiziertes Produkt direkt auf dem Markt. Das soll das Einkommen der beteiligten Bauernfamilien um 40 Prozent steigern und zeigt, dass Wertschöpfung auch in ländlichen Regionen möglich ist.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Israel Baelongandi — CINA Bakery Project, DR Kongo.</strong> Israel hat trotz Hochschulabschluss lange keine Arbeit gefunden, weil der Arbeitsmarkt Menschen mit Behinderungen systematisch ausschließt. Diese Erfahrung hat ihn nicht entmutigt, sondern angetrieben. Nahe Kinshasa gründete er eine Bäckerei, die ausschließlich Menschen mit Behinderungen beschäftigt und ihnen neben Einkommen auch eine tragfähige Ausbildung und Lebenskompetenzen vermittelt.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Blaise Amani — GIV Renewable Energy, Kenia.</strong> Im Flüchtlingslager Kakuma haben die Menschen kaum Zugang zum Internet. Blaise, selbst Geflüchteter aus dem Kongo, baut solarbetriebene WLAN-Hotspots auf und verbindet Schulen sowie lokale Unternehmen mit dem Netz. Digitale Teilhabe schafft dort die Grundlage für Bildung und wirtschaftliche Selbstständigkeit, wo beides bisher kaum existiert.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Shehnaz Khan — Green for Nature, Indien.</strong> Millionen ausrangierter Computer landen jedes Jahr auf Deponien, während gleichzeitig Millionen Menschen in Indien keinen digitalen Zugang haben. Shehnaz und ihre Organisation schließen diese Lücke: Sie holen alte Geräte von Deponien, reparieren sie und bringen sie zu Schulen und Gemeinschaften ohne digitale Ausstattung. In ihrer Reparaturwerkstatt in Delhi bilden sie gleichzeitig benachteiligte Jugendliche zu zertifizierten Technikerinnen und Technikern aus.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center pb-3"><div class="cnt_col">
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</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Erste Learnings und nächste Schritte</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wer am nächsten dran ist, entscheidet am besten. Wer Philanthropie wirklich demokratisieren und dekolonisieren will, muss bereit sein, Entscheidungsmacht abzugeben. Der ChanceMaker Ecosystem Fund ist hierfür ein Pilotprojekt, und wir haben ihn bewusst so behandelt. Nicht alles klappt dabei reibungslos: Das Mentorship-System brauchte länger, um in Gang zu kommen, als geplant. Wir haben gelernt, dass Mentoring-Beziehungen von Anfang an mit einer gemeinsamen Auftaktsession aller Beteiligten etabliert werden müssen.  </p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Dieses und viele andere Learnings nehmen wir mit &#8211; denn der Ecosystem Fund bleibt kein einmaliges Experiment, das können wir jetzt bereits versprechen. Wir wollen ihn weiter ausbauen: mehr Partnerorganisationen einbeziehen, den Förderrahmen durch neue Unterstützer erhöhen, die Vernetzung unter den Grantees weiter stärken. Perspektivisch soll es ebenfalls möglich sein, dass besonders vielversprechende Grantees nach Ablauf des ersten Jahres eine vollständige Organisationsförderung bei der ChanceMaker Foundation beantragen können.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was wir ebenfalls bereits feststellen können: Die Ideen für eine gerechte und zukunftsfähige Welt sind da. Die sozialen Visionäre, die sie entwickeln und umsetzen, sind da. Was sie brauchen, ist jemand, der ihnen vertraut und den Anfang ermöglicht. Der ChanceMaker Ecosystem Fund ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. </p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://chancemaker.foundation/spenden/">Du möchtest den ChanceMaker Ecosystem Fund direkt unterstützen? Eine Spende mit dem Kennwort &#8222;Ecosystem Fund&#8220; geht direkt an die ChanceMaker von morgen.</a></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/ecosystem-fund/">Wandel von innen: Der ChanceMaker Ecosystem Fund</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brückenbauerin zwischen Trauma und Wandel</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/bruckenbauerin-ijm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 07:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8403</guid>

					<description><![CDATA[<p>Menschenhandel hinterlässt Narben – aber wer ihn überlebt hat, weiß am besten, was sich ändern muss. Unsere Möglichmacherin Mihaela baut ein Netzwerk auf, das Überlebende zu aktiven Gestalterinnen im Kampf gegen Menschenhandel werden lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/bruckenbauerin-ijm/">Brückenbauerin zwischen Trauma und Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Mihaela arbeitet bei  unserem Partner International Justice Mission (IJM) daran, Betroffenen, die Menschenhandel und Ausbeutung überlebt haben, eine aktive Stimme in gesellschaftlichen und politischen Veränderungsprozessen zu geben. Sie baut das rumänische Chapter des Global Survivor Network auf – mit einem Ansatz, der Betroffene nicht als Opfer am Rand des Systems sieht, sondern als Expertinnen in seinem Zentrum. Ihre Geschichte zeigt, wie aus gelebter Erfahrung echte Veränderung entsteht.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Mihaela stammt aus Iași, einer Stadt im Osten Rumäniens. Sie wuchs mit zwei Geschwistern auf, verbrachte viel Zeit in der Natur und bei ihren Großeltern. Ihre berufliche Laufbahn begann Mihaela im NGO-Bereich. Acht Jahre lang arbeitete sie bei einer rumänischen Organisation, die junge Menschen in herausfordernden Lebenssituationen begleitet. Sie begann als Trainerin und übernahm schließlich die Geschäftsführung – verantwortlich für Programme in den Bereichen Bildung und Berufsorientierung, mit besonderem Fokus auf Jugendliche aus dem rumänischen Kinderschutzsystem.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese Arbeit hat ihr ein tiefes Verständnis für bestehende Verwundbarkeiten vermittelt: fehlende Alltagskompetenzen, emotionale und psychische Belastungen, eingeschränkter Zugang zu Chancen – und das damit verbundene erhöhte Risiko, Opfer von Menschenhandel oder anderen Formen der Gewalt und Ausbeutung zu werden. Dieses Zusammenspiel aus struktureller Benachteiligung und persönlicher Verletzlichkeit hat Mihaela tief geprägt – und nie losgelassen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Seit Anfang 2025 ist Mihaela bei IJM als Advocacy and Survivor Leadership Engagement Specialist tätig. Ihre Aufgabe: das rumänische Chapter des Global Survivor Network (GSN) neu aufzubauen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das GSN ist ein weltweites Netzwerk von IJM, das Betroffenen, die Menschenhandel und Ausbeutung überlebt haben, aktiv in gesellschaftliche und politische Veränderungsprozesse einbezieht. Keine symbolische Beteiligung, kein Feigenblatt – sondern echte Mitgestaltung: als Stimmen in politischen Debatten, als Mitdenker für neue Maßnahmen gegen Menschenhandel, als Fürsprecher in der Öffentlichkeit für einen besseren Schutz von Betroffenen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Ein erstes Treffen voller Emotionen – und voller Bedeutung</strong></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die fünf Gründungsmitglieder des rumänischen GSN trafen sich 2025 zum ersten Mal persönlich – und der Moment war alles andere als leicht. Mihaela beschreibt ihn offen:</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><em>„Das erste Treffen war von vielen Emotionen geprägt, weil wir alle mit offenen Fragen gekommen sind. Uns war bewusst, dass es um Erfahrungen aus der Vergangenheit geht, die niemanden glücklich machen. Es war keine positive Erfahrung, die uns in dieser Gruppe zusammengebracht hat.&#8220;</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – erlebten die Mitglieder das Treffen als etwas Besonderes: einen geschützten Raum, in dem man sich verstanden fühlt, ohne sich erklären zu müssen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><em>„Wir lassen Persönliches und Alltägliches für diese zwei Tage bewusst außen vor und konzentrieren uns ganz darauf, was die Arbeit des GSN bedeutet – und wie wir vergangene Erfahrungen in etwas Positives verwandeln können.&#8220;</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Bereits bei dieser ersten Begegnung haben die Mitglieder Konkretes bewegt: Ihre Erfahrungen flossen direkt in die Fragebögen einer nationalen Baseline-Studie zu Menschenhandel ein.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Gegen Misstrauen, für Empathie</strong></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>In ihrer täglichen Arbeit begegnet Mihaela immer wieder denselben strukturellen Mustern: Betroffene werden im Justizsystem häufig mit Misstrauen statt mit Empathie konfrontiert, Verjährungsfristen werden nachlässig gehandhabt, Menschenhandelsfälle nur oberflächlich verfolgt. Dagegen setzt sie sich ein – mit klarer Haltung und dem Ziel, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure enger zusammenzubringen.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-1024x681.webp" alt="" class="wp-image-8406" srcset="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-1024x681.webp 1024w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-300x200.webp 300w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-768x511.webp 768w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-1536x1022.webp 1536w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2026/02/RO_-Staff-Profile-_-Mihaela-Bolohan-_-IJM-Romania_202512ROM_StaffProfileMihaelaBolohan_Full-Use-2048x1363.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Sie sagt: <em>„Ich möchte mit den Verantwortlichen für politische Strategien, Maßnahmen und Gesetzgebung im Bereich der Bekämpfung von Menschenhandel sprechen und ihnen die Perspektive von Betroffenen auf ihre Erfahrungen mit öffentlichen Institutionen vermitteln.&#8220;</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Denn für Mihaela geht es nie um Akten oder Statistiken – sondern immer um Menschen: <em>„Hinter jedem Fall und jeder Akte stehen reale Lebensgeschichten von Menschen, die Gerechtigkeit suchen – und die die Chance auf einen Neuanfang brauchen.&#8220;</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was Mihaela durch diese anspruchsvolle und oft emotional überwältigende Arbeit trägt? Sie legt großen Wert auf eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben, schöpft Kraft aus ihrer Familie und ihrem Glauben – und hat zuletzt ihre Freude am Lesen von Romanen wiederentdeckt. Die direkte Arbeit mit Betroffenen erlebt sie dabei als zutiefst sinnstiftend.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Gemeinsam mit inspirierenden Möglichmacherinnen wie Mihaela setzen wir uns für eine Welt ohne Ausbeutung, Menschenhandel und Sklaverei ein.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://chancemaker.foundation/chancemaker/stefan-coman/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr erfahren: Unser Kampf gegen Menschenhandel in Osteuropa</a></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://chancemaker.foundation/chancemaker/anita-budu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr erfahren: Unser Kampf gegen Kinderausbeutung in Ghana</a></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/bruckenbauerin-ijm/">Brückenbauerin zwischen Trauma und Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In 7 Monaten zum ChanceMaker: Backstage bei kanthari</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/kantharibackstage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 14:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8356</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vergiss alles, was Du über sogenannte Leadership-Programme weißt. kanthari funktioniert komplett anders – und genau deshalb wirkt es. Im Video stellen wir dir diese außergewöhnliche ChanceMaker-Initiative näher vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/kantharibackstage/">In 7 Monaten zum ChanceMaker: Backstage bei kanthari</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Unsere ChanceMaker-Partner von kanthari befähigen benachteiligte Menschen, zu Möglichmachern für eine bessere Welt zu werden. Alle Teilnehmenden haben selbst erlebt, was sie verändern wollen – sei es Armut, Gewalt, Ausgrenzung oder die Folgen des Klimawandels. Der Kurzfilm zeigt kanthari nicht als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung – roh, emotional und ungeschönt. Wie fühlt es sich wirklich an, sieben Monate lang alles infrage zu stellen und seine Vision Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen? Tauche ein in die Geschichten von Menschen, die genau das gewagt haben.</em></p>
</div></div>


<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="ratio ratio-16x9 shadow-lg"><div data-service="youtube" data-id="wUmfXvROKDs?feature=oembed" data-ratio="16:9" data-thumbnail="https://chancemaker.foundation/wp-content/themes/chancemaker/assets/img/iframemanager-bg.webp"></div></iframe></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/kantharibackstage/">In 7 Monaten zum ChanceMaker: Backstage bei kanthari</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>68.000 Menschen, 17 ChanceMaker, eine Mission</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/cfwb2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 04:44:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wirkung, die bleibt: Hinter jeder Zahl in unserem Wirkungsbericht 2024 steht ein Mensch, dessen Leben sich verändert hat. Lass dich von den Geschichten eines herausfordernden – und dennoch bemerkenswert erfolgreichen – Jahres inspirieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/cfwb2024/">68.000 Menschen, 17 ChanceMaker, eine Mission</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>2024 war für die ChanceMaker Foundation ein Jahr der Bewährung. Massive Spendenrückgänge zwangen uns, mit einem deutlich reduzierten Budget zu arbeiten. Unser Wirkungsbericht zeigt: Trotz aller Widrigkeiten haben unsere ChanceMaker Beeindruckendes bewirkt.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Zahlen sprechen für sich: <strong>68.703 Menschen</strong> erhielten neue Lebenschancen. <strong>54.579 Jugendliche</strong> bekamen Zugang zu zukunftsfähiger Bildung. <strong>2.436 Hektar</strong> wurden durch nachhaltige Maßnahmen geschützt. <strong>12.797 Kleinbauern</strong> konnten sich neue Lebensgrundlagen aufbauen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Die Herausforderung</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unserer Hauptförderin führten dazu, dass uns 2024 über 700.000 Euro fehlten. Wir mussten Förderungen verschieben, Kosten drastisch reduzieren und schwierige Entscheidungen treffen. Im Wirkungsbericht legen wir diese Herausforderungen offen dar – Transparenz ist uns gerade in schwierigen Zeiten wichtig.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Neue ChanceMaker, bewährte Partnerschaften</h2>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Trotz der angespannten Situation konnten wir Anfang 2024 bemerkenswerte neue ChanceMaker aufnehmen, darunter Etienne Salborn mit seinen Social Innovation Academies in Afrika und Manish Jain mit seiner Farmversity-Initiative in Indien. Insgesamt arbeiten wir mit <strong>17 ChanceMakern</strong> weltweit zusammen – in Afrika, Asien, Deutschland und Palästina.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Lies den vollständigen Bericht und erfahre mehr über die Menschen hinter den Zahlen – und wie du Teil dieser Bewegung werden kannst. Danke für dein Vertrauen!</p>
</div></div>


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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link btn mb-3 text-white grow-shadow shadow has-text-align-center wp-element-button btn-primary" href="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/ChanceMaker-Foundation-Wirkungsbericht-2024.pdf">Wirkungsbericht 2024</a></div>
</div>


<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/cfwb2024/">68.000 Menschen, 17 ChanceMaker, eine Mission</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wir die Welt ernähren und den Planeten retten können</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/worldfoodday25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt einen Weg, die Welt zu ernähren und gleichzeitig den Planeten zu retten – doch er führt in die entgegengesetzte Richtung dessen, was die globale Agrarindustrie seit Jahrzehnten vorantreibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/worldfoodday25/">Wie wir die Welt ernähren und den Planeten retten können</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>In einer Zeit, in der die globalen Ernährungssysteme zunehmend unter Druck geraten und gleichzeitig Hunger, Klimakrise und Artensterben voranschreiten, stellt sich die dringende Frage: Gibt es einen anderen Weg? Helena Norberg-Hodge, Gründerin von Local Futures und Pionierin der Lokalisierungsbewegung, sowie Henry Coleman, Teil des Local Futures Teams, geben in diesem Gastbeitrag eine klare Antwort: Ja, den gibt es – und er liegt näher, als wir denken. Seit Jahrzehnten setzt sich Norberg-Hodge weltweit für eine Rückbesinnung auf regionale Wirtschaftskreisläufe ein und zeigt auf, wie lokale Ernährungssysteme nicht nur nachhaltiger und resilienter sind, sondern auch sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität fördern. </em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><em>„Bessere Produktion bedeutet letztlich &#8230; Böden zu schützen, anstatt sie auszulaugen. Es bedeutet, Wasser intelligenter zu nutzen, es bedeutet, Vielfalt und lokale Lösungen zurückzubringen.&#8220;</em> – Beth Bechdol, stellvertretende Generaldirektorin der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), bei der Eröffnungsplenarveranstaltung zum Welternährungstag 2025.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wer sich das Programm zum Welternährungstag 2025 der FAO angeschaut hat, könnte durchaus den Eindruck gewonnen haben, dass das weltweite Ernährungssystem in guten Händen ist.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das wäre doch eine Erleichterung, oder? Denn derzeit ist das globale Ernährungssystem der größte Einzelverursacher von Klimakatastrophe, Ökosystemzerstörung, Umweltverschmutzung und vermeidbaren Krankheiten. Die Zahl der hungrigen Menschen liegt bei 800 Millionen – und sie steigt. Wäre es nicht schön, wenn die Vereinten Nationen tatsächlich einen ganzheitlichen Plan hätte, um die globale Ernährungswirtschaft in etwas zu verwandeln, das für Menschen und unseren Planeten funktioniert?</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die gute Nachricht ist: Einen solchen Plan gibt es. Die schlechte: Die UN hat ihn nicht. Es gibt einen Weg, deutlich mehr Nahrung pro Hektar zu produzieren und gleichzeitig Böden zu regenerieren, Artenvielfalt zu fördern und Ökosysteme zu heilen. Es gibt einen Weg, die Welt zu ernähren und den Planeten zu retten.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Aber das würde bedeuten, direkt gegen das vorzugehen, was unsere Regierungen – und die Agrarindustrie, die auf sie einwirkt – seit Jahrzehnten finanzieren.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="540" src="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Bild-2024-05-29-um-19.07.30_959cd616.webp" alt="" class="wp-image-8307" srcset="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Bild-2024-05-29-um-19.07.30_959cd616.webp 720w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Bild-2024-05-29-um-19.07.30_959cd616-300x225.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>
</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Der Plan von oben</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Globale Händler wissen seit der Kolonialzeit, dass sie Profit machen können, indem sie vielfältige lokale Ernährungssysteme durch Monokulturen für den Export ersetzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg förderten multinationale Konzerne – die Nachfolger der Kolonialhändler – die Produktion von Agrochemikalien und Maschinen, um einen globalen Lebensmittelmarkt zu schaffen, in dem Länder ihre Wirtschaft durch gesteigerte Exportproduktion ankurbeln sollten. Dies wurde von der beruhigenden Vorstellung begleitet, dass die industrielle Landwirtschaft die Welt ernähren und der globale Handel internationale „Harmonie&#8220; bewahren würde.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Doch die Ausrichtung von Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft auf ferne Zwischenhändler bedeutet, der natürlichen Welt eine tödliche Gleichförmigkeit aufzuzwingen. Monokulturen, Massentierhaltung, Mega-Trawler und riesige Plantagen – all das ist das Ergebnis des Drucks globalisierter Märkte. Das System verlangt nach massenproduzierter, uniformer Ware: perfekt runde Äpfel oder Tomaten. Alles, was nicht der Norm entspricht – manchmal der Großteil der Ernte – wird weggeworfen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Weit entfernt von seinem Versprechen, die Welt zu ernähren, hat das globale Ernährungssystem kleine Landwirte zerstört und weltweit strukturellen Hunger geschaffen. Indem Regierungen Kleinbauern auf Exportpflanzen wie Zuckerrohr, Weizen und Baumwolle gedrängt haben, sind Agrargemeinschaften von einem volatilen Weltmarkt für Lebensmittel abhängig geworden, auf dem Spekulanten in Peking und New York die Rohstoffpreise über Nacht schwanken lassen können. Auf dieselbe Weise bleiben Verbraucher im Supermarkt anfällig für Preisanstiege, Preistreiberei von Konzernen und Unterbrechungen der Lieferketten.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die angebliche „Effizienz&#8220; der industriellen Lebensmittelproduktion im großen Maßstab hat nichts damit zu tun, mehr Nahrung anzubauen, bessere Ernährung zu bieten oder weniger Land zu verbrauchen. Es geht einfach darum, Nahrung mit weniger Menschen zu produzieren, indem stattdessen Energie und Technologie eingesetzt werden. Diese Energie und Technologie wird subventioniert – durch öffentliche Forschung und Entwicklung, Bergbauförderung und sogar den militärisch-industriellen Komplex, der den Zugang zu Öl und Mineralien sichert. All diese Kräfte sorgen dafür, dass Lebensmittel von der anderen Seite der Welt weniger kosten als vom Hof nebenan.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Ergebnis ist ein System, das kaum umweltschädlicher und verschwenderischer sein könnte. Norwegischer Fisch wird nach China verschifft, um entgrätet zu werden, und dann zurück nach Norwegen zum Verkauf geschickt. Argentinische Birnen werden in Thailand verpackt und in den USA verkauft. Deutschland ist gleichzeitig der weltgrößte Importeur und Exporteur von Milch.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Transformation, gewiss. Aber wohin?</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><em>„Wir müssen uns von den fragilen, konsolidierten Lieferketten lösen, die wir haben, hin zu einer neuen Welt mit mehr lokaler Produktion, mehr vielfältiger Produktion, mehr Mischlandwirtschaft für den lokalen Verbrauch. Was wirklich gebraucht wird, ist eine Umstrukturierung der Märkte, um das Geschäftsmodell umzukehren.&#8220;</em> – Tim Banton bei der Eröffnungsplenarveranstaltung zum Welternährungstag 2025</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Bewusstsein für die Zerstörungskraft der globalen Ernährungswirtschaft ist inzwischen so verbreitet, dass große Institutionen gezwungen sind, dies offen anzusprechen. Beim FAO-Gipfel warb die UN für eine „Transformation&#8220; des globalen Ernährungssystems und gab Stimmen Raum, die globalisierte Lieferketten und konzerngeführte Landwirtschaft kritisieren. Selbst große Unternehmen beherrschen inzwischen bemerkenswert gut die Sprache von „regenerativ&#8220;, „vielfältig&#8220;, „lokalen Lösungen&#8220; und „bäuerlich geführt&#8220;.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Doch in der heutigen Welt wurden Rhetorik und Realität getrennt. Wenn man dem Geld statt den Worten folgt, sieht man eine ganz andere Art der Transformation im Gange.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die neueste Iteration des Globalisierungskurses ist der Ausbau von Agrartechnologie und KI-basierter Landwirtschaft. Die Risikokapitalfinanzierung für Agri-Food-Tech erreichte 2024 16 Milliarden Dollar. Die Weltbank plant, ihre Zusagen für Agrarindustrie und Agrarfinanzierung bis 2030 auf jährlich 9 Milliarden Dollar zu verdoppeln. „Smart Farming&#8220;-Systeme, satellitengestützte Sensoren und KI-Erntemodelle werden von Kalifornien bis zum indischen Subkontinent eingeführt. Technologien zur CO2-Rückverfolgung verwandeln Produzenten und ihr Land in Waren, die auf einem neuen zentralisierten Markt gehandelt werden.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese „AgTech-Revolution&#8220; wird als effizienter und nachhaltiger angepriesen. Die Wahrheit ist jedoch: Sie ist abhängig von einer globalen Bergbauindustrie, die fossile Brennstoffe, Uran, Stahl und Seltene Erden fördert – für Batterien, Sensoren und ein weltumspannendes Netzwerk von Drohnen und Satelliten zur Datenerfassung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Ergebnis ist klar: Diese Infrastrukturen und Softwaresysteme binden einst unabhängige Gemeinschaften an profitorientierte Konzerne. Es entstehen Engpässe, an denen eine Handvoll finanzstarker Unternehmen und Banken bestimmt, wer teilhaben darf, welche Standards gelten – und wer am Ende die Gewinne einstreicht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Es ist nicht so, dass diejenigen, die die Fäden ziehen, den Planeten zerstören und Bauern das Essen wegnehmen wollen. Vielmehr ist ihr Wissen so eng und spezialisiert, und sie sind so weit vom Boden entfernt, dass sie für die realen Auswirkungen ihrer Pläne blind sind.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>So befinden wir uns in einer verwirrenden Situation. Auf dem Parkett internationaler UN-Veranstaltungen können die Probleme nicht länger ignoriert werden, und Aspekte der Wahrheit dringen durch. Aber vor Ort rollt die globale Maschine weiter – ihre Ingenieure sind überzeugt, dass das nächste Upgrade den Schaden des letzten beheben wird.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-1024x683.webp" alt="" class="wp-image-8309" srcset="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-1024x683.webp 1024w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-300x200.webp 300w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-768x512.webp 768w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-1536x1024.webp 1536w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/10/DSCF9463-2048x1365.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Was Landwirte vor Ort erleben</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Trotz all der großen Worte weiß jeder, der seine Hände in der Erde hat, dass es immer schwieriger wird, als kleinbäuerlicher Betrieb mit Agrarökologie und Mischkultur zu überleben. Daher ist es keine Überraschung, dass Kleinbauern seit Jahrzehnten gegen die Regeln der globalen Wirtschaft protestieren und für ihr Überleben angesichts der Übernahme durch die Agrarindustrie kämpfen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Allein eine Organisation, La Via Campesina, vertritt über 200 Millionen Kleinbauern, Fischer und Hirten im Kampf für Landrechte und lokale Ernährungssouveränität. Sie wehren sich gegen die neokolonialen Handelsregeln, die weiterhin ihre Existenzgrundlagen zerstören. Obwohl sie möglicherweise die größte soziale Bewegung der Welt sind, ist ihre Botschaft bei den Menschen in der industrialisierten westlichen Welt weitgehend ungehört geblieben.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Vorteile des kleinbäuerlichen Anbaus liegen auf der Hand, und Entschleunigung und Regionalisierung entsprechen dem gesunden Menschenverstand. Und deshalb wächst gerade trotz aller Widerstände eine lokale, weltweite Ernährungsbewegung von unten heran. In  Australien bringen junge Landwirte Leben zurück auf degradierte Weiden, indem sie Gemüseanbau mit Agroforstwirtschaft kombinieren. Mit sorgfältigen Händen und wachsamen Augen pflegen sie halbwilde Ökosysteme voller Obst- und Futterbäume, Rankpflanzen, Wurzelgemüse, Kräuter, Hühner und üppige Gemüsebeete. Auf weniger als einem Hektar können diese Farmen in einem Jahr mehr als hundert Nahrungs- und Heilmittelprodukte hervorbringen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Im Himalaya Westtibets blühen traditionelle Gersten- und Buchweizenfelder neben Apfel- und Aprikosenhainen, begrünen Gletschertäler und erhalten eine vielfältige Landschaft in rauer Umgebung. Lokale Unternehmer experimentieren mit Pilzzucht, während sie gleichzeitig die Gemüsegärten bewirtschaften, die schon ihre Großmütter angelegt haben.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Solche Projekte mögen klein erscheinen im Vergleich zu den Giganten – Unilever, Nestlé, Bayer und Co – aber sie bieten Einblicke in das, wie unser Ernährungssystem aussehen könnte: eine Vielzahl verschiedener, miteinander verbundener lokaler Systeme. Kleinbäuerliche Landwirtschaft könnte uns im großen Maßstab ernähren, wenn nur unsere Wirtschaft darauf ausgelegt wäre, den Markt zu regionalisieren statt zu globalisieren.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Die Logik des Lokalen – rational und emotional</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Lokale Märkte verlangen nicht nach unzähligen Tonnen perfekt gerader Karotten oder tausenden identischer Fleischschnitte pro Tag. Sie bevorzugen Vielfalt und belohnen Diversität. Daher sind regionalisierte Farmen keine mit Chemikalien besprühten Monokulturen – sie sind Mosaike des Lebens. Sie produzieren auch viel mehr Nahrung pro Hektar – oft fünfmal so viel – wie industrielle Betriebe. Mit lokalen Märkten als wirtschaftlichem Fundament können diversifizierte Farmen Artenvielfalt zurückbringen, fruchtbare Böden regenerieren und natürliche Wasserkreisläufe wiederherstellen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Ein lokaler Markt ermöglicht es Landwirten auch, die Rhythmen der Natur zu respektieren. Während industrielle Kirsch- oder Mandelplantagen mit Chemikalien arbeiten müssen, damit alle Früchte gleichzeitig reifen und maschinell geerntet werden können, profitieren lokale Landwirte davon, dass die Früchte nach und nach reifen und sich die Ernte über die Saison verteilt. Diese Flexibilität schafft echte Resilienz (ein weiteres Schlagwort, das zur Vereinnahmung neigt) in einem instabilen Klima.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Am wichtigsten ist vielleicht: Lokale Ernährungssysteme sprechen nicht nur den Verstand an, sondern auch das Herz. Menschen sehnen sich intuitiv danach, sich wieder mit den Quellen ihrer Nahrung zu verbinden. Als würdige, sichere Lebensgrundlagen unterstützt, bieten lokale Ernährungswirtschaften zutiefst sinnvolle Arbeit.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Nahrung anzubauen, Boden und Samen zu pflegen, seine Gemeinschaft zu ernähren – das gehört zum Sinnvollsten, was man tun kann. Eine lokale Ernährungswirtschaft bietet eine Heimkehr zu Gemeinschaft und Natur – die Chance, wieder im Gespräch zu sein mit den Menschen, dem Land und den Wasserläufen, von denen wir letztlich abhängen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>In Ost-London verschreibt das Bromley by Bow Centre Menschen mit Depressionen und Angststörungen die Arbeit im Gemeinschaftsgarten – mit Erfolgsraten, die Medikamente weit übertreffen. „Als der Garten blühte&#8220;, reflektierte ein Teilnehmer, „blühten auch wir auf.&#8220; Dasselbe könnte man über die Menschheit insgesamt sagen. Unsere Ernährungssysteme zu regionalisieren bedeutet nicht nur, eine Wirtschaft zu reformieren – es bedeutet, Beziehungen neu zu beleben, unsere Menschlichkeit wiederzuerlangen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>In einer Zeit, in der Menschen zu „Konsumenten&#8220; gemacht wurden – isolierte Knotenpunkte in einem zentralisierten System, die in Plastik verpackte Lebensmittel aus kalten Supermarktregalen beziehen, von wer weiß woher – ist der intuitive Wunsch, wieder ganz, menschlich und verbunden zu sein, einer der größten Faktoren, die zum Aufstieg einer lokalen Ernährungsbewegung in fast jedem Land beitragen.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading">Es liegt an uns!</h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Oft heißt es, junge Menschen hätten kein Interesse mehr an der Landwirtschaft und würden lieber am Computer arbeiten. Aber diese Geschichte ist bereits veraltet. Auf der ganzen Welt kehrt eine neue Generation aufs Land zurück. Von stadtnahen Farmen außerhalb Melbournes über Gemeinschaftsgärten in Detroit bis hin zu Kooperativen in Kerala tauschen junge Menschen Bürokabinen gegen den freien Himmel, Computertastaturen gegen Erde.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese Bewegung zu unterstützen wäre tatsächlich viel einfacher – und viel kostengünstiger – als die fortlaufende Vertreibung von Bevölkerungen, Verstädterung, Zerstörung von Ökosystemen und Ausbau technologischer Infrastruktur fortzusetzen, die der Top-down-Globalisierungsplan mit sich bringt. Es wäre einfacher, der globalen Kleinbauernbewegung zuzuhören und sie zu unterstützen, dort zu bleiben, wo sie sind, und zu tun, was sie tun. Es wäre einfacher, junge Landwirte und die lokalen Ernährungswirtschaften zu unterstützen, die bereits natürlich entstehen. Es wäre einfacher, die Produktion unserer Grundbedürfnisse zu regionalisieren, als Produkte um die Welt und wieder zurück zu verschiffen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Dies ist die Veränderung, die die Welt ernähren kann, indem sie viel mehr Nahrung pro Hektar mit weniger Energie, Mineralien und Chemikalien produziert. Dies ist die Veränderung, die Gesundheit und Leben in Ökosysteme zurückbringen, Böden wieder aufbauen und Wasserkreisläufe wiederherstellen kann und so zur langfristigen Ernährungssicherheit und zum Gedeihen unseres Planeten beiträgt. Dies ist die Veränderung, die nicht nur sinnvolle Arbeit schafft, sondern auch Gemeinschaften neu belebt und das Leben wieder reich und erfüllend macht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Aber damit diese Bewegung ihre Wunder wirken kann, müssen wir alle mitmachen. Wir können es nicht den Landwirten allein überlassen, deren Arbeitsbelastung bereits extrem ist. Wir können es nicht kurzsichtigen Ökonomen und Politikern überlassen. Und trotz ihrer Beherrschung all der richtigen Begriffe können wir es nicht der FAO überlassen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wir brauchen Menschen, die sich engagieren, Verbraucher, die Stellung beziehen. Wir brauchen eine globale, sektorübergreifende Bewegung für Regionalisierung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://www.localfutures.org/how-to-feed-the-world-and-save-the-planet/">Hier den Original Artikel bei &#8222;Local Futures&#8220; auf Englisch lesen!</a></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/worldfoodday25/">Wie wir die Welt ernähren und den Planeten retten können</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam wirken: Ein Abend, der Herzen öffnet</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/chancemaker-community-circle-2025-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 08:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Inspirierende Geschichten, berührende Begegnungen und großzügige Herzen: Der ChanceMaker Community Circle in Stuttgart machte aus Gästen neue Wegbegleiter für eine gerechte Welt. Die ChanceMaker Community wächst weiter!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/chancemaker-community-circle-2025-stuttgart/">Gemeinsam wirken: Ein Abend, der Herzen öffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Wenn 50 ausgewählte Gäste, zwei außergewöhnliche ChanceMaker aus Sri Lanka und Uganda, eine VfB-Legende und die Hanke Brothers &#8211; die &#8222;Boyband der klassischen Musik&#8220; &#8211; zusammenkommen, entsteht pure Magie. Am 9. Oktober 2025 verwandelte sich unser besonderer Veranstaltungsraum über dem Stuttgarter Schlossplatz in einen Ort der Begegnung, der Hoffnung und des gemeinsamen Wirkens.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Der ChanceMaker Community Circle &#8211; eine exklusive Veranstaltung für neue potenzielle Unterstützer der Stiftung – bot eine einmalige Gelegenheit, die transformative Kraft der ChanceMaker Foundation hautnah zu erleben. Unter dem Motto teilen • unterstützen • gemeinsam wirken öffneten wir die Türen zur Welt unserer Möglichmacher, in der aus persönlichen Erfahrungen ganzheitliche, lokal verankerte Lösungen für benachteiligte Menschen und ökologische Herausforderungen entstehen.</p>
</div></div>

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<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geschichten, die bewegen</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Nach einem stimmungsvollen Empfang mit Blick über den abendlichen Schlossplatz führte Patrick Knodel durch einen Abend, der niemanden kalt ließ. Die musikalische Untermalung der Hanke Brothers schuf dabei den perfekten Rahmen für Begegnungen auf Augenhöhe. Mit ihrem einzigartigen Mix aus gefühlvollen Akustik-Arrangements und virtuosem Zusammenspiel verzauberten die vier Brüder unsere Gäste. Ihre Musik – mal melancholisch-berührend, mal energiegeladen-mitreißend – untermalte die emotionalen Geschichten des Abends perfekt und sorgte für begeisterte Reaktionen im Publikum.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Der Höhepunkt des Abends waren zweifellos die Gespräche mit unseren ChanceMakern Aravinth Panch und Etienne Salborn. Aravinth, der als Kind vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka fliehen musste und nach zehn Jahren als undokumentierter Flüchtling heute erfolgreicher Unternehmer in Deutschland ist, kehrte an genau den Ort zurück, vor dem er einst geflohen war. Dort, an der Ostküste Sri Lankas, gründete er die DreamSpace Academy, die junge Menschen befähigt, durch „challenge-based learning&#8220; echte Probleme in ihren Gemeinden zu lösen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Etienne wiederum ging als 19-jähriger Berliner nach Uganda und baute dort nach vielen Herausforderungen vor Ort die Social Innovation Academy (SINA) auf. Sein revolutionäres „Freesponsibility&#8220;-Prinzip hat mittlerweile 18 Communities in ganz Afrika erreicht und verwandelt persönliche Traumata in unternehmerische Kraft. Die Gäste lauschten gebannt, als beide ChanceMaker von jungen Menschen erzählten, die aus schwierigsten Verhältnissen zu Sozialunternehmern, Erfindern und Möglichmachern wurden.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Ein besonderer Gast sorgte für zusätzliche Spannung: Timo Hildebrand, Deutscher Meister 2007 mit dem VfB Stuttgart und ehemaliger Nationaltorhüter, teilte seine persönliche Reise vom Leistungssportler zum nachhaltigen Unternehmer und veganen Gastronomen. Das Gespräch zwischen Patrick – der selbst eine VfB-Vergangenheit im Marketing hat – und Timo brachte die Gäste zum Schmunzeln: „Hätte damals jemand in der VfB-Kabine geglaubt, dass Timo mal Tofu serviert?&#8220;</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Timo bot für die Silent Auction eine exklusive VIP-Stadiontour an und unterstrich damit sein Engagement für gesellschaftlichen Wandel. Sein Rat an die anwesenden Unternehmer: Den eigenen Erfolg als Hebel für positive Veränderung zu nutzen.</p>
</div></div>

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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Großzügigkeit, die überwältigt</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Silent Auction entwickelte sich dann in der Tat auch zu einem Fest der Großzügigkeit. Unsere Abenteuerreise nach Uganda, inkusive Gorilla Trekking, exklusiven Ausflügen in spektakuläre Nationalparks sowie des Besuch der Social Innovation Academy wurde für sagenhafte 21.100 Euro versteigert – ein Zeichen dafür, wie sehr die Geschichten des Abends die Herzen berührt hatten.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das kulinarische Erlebnis des Abends – von der raffinierten Kürbissuppe über hausgemachte Kerbelflädle bis zum kreativen Dessertbuffet – bot den perfekten Rahmen für tiefgehende Tischgespräche über Möglichkeiten des gemeinsamen Wirkens.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Der insgesamt erzielte, hohe Spendenbetrag und das überwältigend positive Feedback unserer Gäste zeigt: Hier ist mehr entstanden als &#8222;nur&#8220; die Teilnahme an einem Event unter Gleichgesinnten. Es war der Beginn neuer Partnerschaften, neuer Freundschaften und neuer Möglichkeiten, gemeinsam als ChanceMaker Community eine gerechte und lebenswerte Zukunft voranzutreiben, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben innerhalb der planetaren Grenzen führen können.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Ein herzlicher Dank gilt dabei auch der großzügigen Unterstützung der BW Bank, die uns nicht nur den exklusiven Veranstaltungsort zur Verfügung stellte, sondern auch das exzellente Catering übernahm und uns bei der gesamten Organisation tatkräftig zur Seite stand.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wer an diesem Oktoberabend dabei war, verließ das Event mit mehr als nur schönen Erinnerungen. Die neuen Mitglieder unserer ChanceMaker Community nahmen die Gewissheit mit, Teil einer Bewegung zu sein, die zeigt: Positive Veränderung ist möglich, wenn wir einander unterstützen. Die erzielten Spendeneinnahmen helfen uns dabei, einen Teil des allgemeinen Spendenrückgangs in Deutschland seit 2024 zu kompensieren, von dem auch unserer Stiftung betroffen ist, und sicherzustellen, dass wir die Arbeit unserer außergewöhnlichen ChanceMaker wie Aravinth und Etienne langfristig fördern können.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Für alle, die diesen besonderen Abend verpasst haben: Die ChanceMaker Foundation plant weitere exklusive Events dieser Art. Die Warteliste für den nächsten Community Circle wird Anfang 2026 geöffnet. Denn eines wurde an diesem Abend klar: Wenn sich Menschen mit Vision, Herzblut und dem Willen zur Veränderung treffen, entstehen nicht nur Spenden – es entsteht Hoffnung, die ansteckt und Mut macht.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Werde auch Du Teil der ChanceMaker Community und erlebe, welche Kraft darin steckt, wenn wir gemeinsam wirken!</p>
</div></div>

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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/chancemaker-community-circle-2025-stuttgart/">Gemeinsam wirken: Ein Abend, der Herzen öffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam das Völkerrecht in Gaza durchsetzen</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/voelkerrecht-gaza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 08:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8195</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Ausmaß menschlichen Leids in Gaza hat längst jede akzeptable Grenze überschritten – rechtlich wie moralisch. Deutschland darf nicht länger zusehen, während schwerste Kriegsverbrechen verübt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/voelkerrecht-gaza/">Gemeinsam das Völkerrecht in Gaza durchsetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Statement der ChanceMaker Foundation zur Situation im Gaza-Streifen</em>:</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Als Stiftung, die sich der Wahrung der Menschenwürde und dem Schutz der Verwundbarsten verpflichtet hat, verurteilen wir weiterhin mit aller Deutlichkeit die anhaltende Katastrophe in Gaza. Das Ausmaß menschlichen Leids und die Entmenschlichung haben längst jede akzeptable Grenze überschritten – sowohl rechtlich als auch moralisch.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Während die Menschen verhungern, stehen über 116.000 Tonnen Nahrungsmittelhilfe – genug, um eine Million Menschen vier Monate zu ernähren – vor verschlossenen Grenzübergängen bereit. Israel blockiert systematisch die Lieferung humanitärer Hilfe und verwehrt den Vereinten Nationen und dem Welternährungsprogramm den Zugang.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die wahllose Kriegsführung und das gezielte Vorenthalten lebensnotwendiger Güter sind durch nichts zu rechtfertigen. Hunderte von Hilfsarbeitern vor Ort kämpfen mittlerweile selbst um ausreichend Nahrung und sauberes Wasser, während sie versuchen, ihren Mitmenschen das Leben zu retten.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese bewusst herbeigeführte Katastrophe muss sofort beendet werden. Auch die israelischen Geiseln in Gaza müssen unverzüglich freigelassen werden – doch die wahllose Kriegsführung und Aushungerung der Zivilbevölkerung gefährdet auch ihr Leben und erschwert ihre Befreiung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Jedes politische Zögern, jeder Versuch, die vor unser aller Augen begangenen Verbrechen zu rechtfertigen oder durch Waffenlieferungen weiterhin zu unterstützen, wird als kollektives Versagen der Menschheit und der Menschlichkeit in Erinnerung bleiben.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><strong>Die ChanceMaker Foundation fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich gemeinsam mit anderen Regierungen weltweit dafür einzusetzen:</strong></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>🔴 <strong>Einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand</strong> durchzusetzen – keine rein symbolischen Gesten mehr!</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>🔴 <strong>Koordinierten politischen und wirtschaftlichen Druck</strong> auf Israel auszuüben, um die Blockade humanitärer Hilfe zu beenden.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>🔴 <strong>Alle Grenzübergänge</strong> nach Gaza zu öffnen und das etablierte UN-Hilfssystem wiederherzustellen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>🔴 <strong>Die tödliche Gaza Humanitarian Foundation zu stoppen</strong> und zu unabhängigen Hilfsorganisationen zurückzukehren.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>🔴 <strong>Rüstungsexporte unverzüglich einzustellen</strong> und alle diplomatischen Mittel in internationaler Abstimmung auszuschöpfen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Der Internationale Gerichtshof (IGH), der Internationale Strafgerichtshof (IStGH), die Vereinten Nationen, sämtliche renommierte Hilfsorganisationen, zahlreiche Staaten weltweit und anerkannte Einrichtungen wie das Lemkin-Institut zur Prävention von Völkermord dokumentieren schwere Kriegsverbrechen und sehen konkrete Anzeichen für Völkermord.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Deutschland darf nicht länger isoliert handeln, sondern muss sich den EU- und weiteren Ländern anschließen, die bereits Verantwortung übernommen haben.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Gemeinsam können wir das Völkerrecht durchsetzen – die Zeit des Handelns ist JETZT.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://chancemaker.foundation/offener-brief-das-voelkerrecht-kennt-keine-staatsraeson/">Mehr lesen: Offener Brief der ChanceMaker Foundation zu den Koalitionsverhandlungen März 2025</a></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p><a href="https://chancemaker.foundation/gaza-israel/">Mehr lesen: Statement der ChanceMaker Foundation vom Oktober 2023</a></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/voelkerrecht-gaza/">Gemeinsam das Völkerrecht in Gaza durchsetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Lebendige Lösungen: Klimaresilienz im Himalaya</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/himalaya/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 11:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8095</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tauche ein in die faszinierende Welt der Himalaya-Dörfer, die dem Klimawandel mit erstaunlicher Kreativität begegnen und lerne, was wir von diesen mutigen Gemeinschaften für unsere eigene Zukunft mitnehmen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/himalaya/">Lebendige Lösungen: Klimaresilienz im Himalaya</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>In einer Zeit, in der Klimawandel und Umweltzerstörung existenzielle Bedrohungen darstellen, finden wir im indischen Himalaya Gebirge bemerkenswerte Geschichten von Gemeinschaften, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Das Projekt &#8222;Grounded Imaginaries&#8220; der Organisation &#8222;Margshala&#8220; dokumentiert diese hoffnungsmachenden Beispiele. Drei davon aus dem westlichen Himalaya möchten wir euch heute in Kooperation mit Margshala vorstellen. Sie zeigen, wie lokale Gemeinschaften innovative Lösungen für den Klimawandel entwickeln.</em></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kewar: Nahrhafte Zukunft durch regenerative Landwirtschaft</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Dorf Kewar im Pindar-Flusstal in Uttarakhand steht exemplarisch für die Herausforderungen, mit denen viele landwirtschaftlich geprägte Gemeinden konfrontiert sind: unberechenbare Regenfälle, steigende Temperaturen, abnehmende Bodenfruchtbarkeit und Konflikte mit Wildtieren, die zunehmend die Ernten zerstören.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was die Gemeinde in Kewar besonders macht, ist ihre Rückbesinnung auf traditionelle, regenerative landwirtschaftliche Praktiken. Die Frauen des Dorfes spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie haben sich von chemiebasierter Landwirtschaft abgewandt und setzen nun auf natürliche Pestizide und lokale Kulturpflanzen, die einen hohen Nährwert bieten und weniger Wasser benötigen – eine kluge Anpassung an die zunehmende Wasserknappheit.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Bemerkenswert ist auch die Wiedereinführung des traditionellen &#8222;Bara Anaaja&#8220;-Systems – zu Deutsch &#8222;12 Ernten.&#8220; Diese fast vergessene Anbaumethode umfasst den gleichzeitigen Anbau von zwölf verschiedenen Feldfrüchten über das Jahr verteilt. So wird ein durchschnittlicher Ertrag auch bei unvorhersehbaren Wetterbedingungen gesichert: Selbst wenn einige Pflanzen nicht gedeihen, tragen andere immer noch Früchte.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Frauen von Kewar haben zudem Saatgutbanken eingerichtet, um traditionelle Samen zu bewahren und ihre landwirtschaftliche Zukunft zu sichern. Sie verstehen die symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Natur und wissen, dass der Schutz von Bienen, nützlichen Insekten und Bodenmikroorganismen letztlich auch für die menschliche Gemeinschaft sorgt.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/Tekguc_Imegdal_170425_056-1024x684.webp" alt="" class="wp-image-8104" srcset="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/Tekguc_Imegdal_170425_056-1024x684.webp 1024w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/Tekguc_Imegdal_170425_056-300x200.webp 300w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/Tekguc_Imegdal_170425_056-768x513.webp 768w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/Tekguc_Imegdal_170425_056.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sarmoli: Eine widerstandsfähige Gemeinschaft im Wandel</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Dorf Sarmoli in Munsiari, Uttarakhand, war einst Teil eines florierenden Handelswegs nach Tibet. Nach dem indisch-chinesischen Krieg von 1962 mussten die Bewohner ihre Lebensgrundlage neu ausrichten. Heute steht die Gemeinde vor ähnlichen klimatischen Herausforderungen wie Kewar, darunter unvorhersehbare Regenfälle, verminderte Schneefälle und eine erhöhte Anzahl von Naturkatastrophen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was Sarmoli auszeichnet, ist sein ganzheitlicher, gemeinschaftsgeführter Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Die Bewohner haben ihre landwirtschaftlichen Praktiken angepasst und sogar neue Kulturpflanzen eingeführt, die früher nur in wärmeren Tälern angebaut wurden – ein klares Zeichen für den Klimawandel, aber auch ein Beispiel für erfolgreiche Anpassung.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Ein Herzstück der Bemühungen in Sarmoli ist die Wiederbelebung einer natürlichen Quelle namens &#8222;Mesar Kund,&#8220; die durch menschliche Eingriffe und Klimaveränderungen ausgetrocknet war. Die Frauen des Dorfes starteten eine Bewegung, an der die gesamte Gemeinschaft teilnahm, um den Teich wiederherzustellen und das umliegende Gebiet mit einheimischen Baumarten aufzuforsten. Jährlich wird ein Fest zu Ehren des Teichs abgehalten, das das Bewusstsein stärkt und das Gemeinschaftsgefühl fördert.</p>
</div></div>


<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div><figcaption class="wp-element-caption"> <em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff6900" class="has-inline-color">Gemeinsam erschaffen von Geschichtenerzählern, Sängern und Schriftstellern sowohl aus der örtlichen    </mark></em><br> <em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff6900" class="has-inline-color">Gemeinschaft als auch darüber hinaus, konzentriert sich dieser Kurzfilm auf die Volkssage von Mesar </mark></em><br> <em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff6900" class="has-inline-color">Devta, der Gottheit des Teiches.</mark></em></figcaption></figure>


<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Besonders vorbildlich ist Sarmolis Modell des naturbasierten, gemeinschaftszentrierten Tourismus. Dorfbewohner bieten Unterkünfte in ihren Häusern an, was nicht nur ein zusätzliches Einkommen schafft, sondern auch den kulturellen Austausch fördert und nachhaltige Praktiken wie Abfallreduzierung und Ressourcenschonung begünstigt.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Nicht zuletzt ist die Stärkung der Frauen ein zentraler Aspekt der Gemeinschaftsentwicklung in Sarmoli. Frauen nehmen aktiv an verschiedenen gemeinschaftsgeführten Initiativen teil, darunter Waldschutz, Homestay-Tourismus und Wassermanagement. Dies hat traditionelle Geschlechterrollen verändert und zu einer inklusiveren und gerechteren Gesellschaft beigetragen.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-8108" srcset="https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-1024x768.webp 1024w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-300x225.webp 300w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-768x576.webp 768w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-1536x1152.webp 1536w, https://chancemaker.foundation/wp-content/uploads/2025/05/2124D0FB-1DBF-4E06-9B9D-E39B48BB9D05-1-2048x1536.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Pishu: Anpassung an den Klimawandel auf 3.500 Metern Höhe</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Das Dorf Pishu im Zanskar-Tal in Ladakh liegt auf etwa 3.500 Metern über dem Meeresspiegel und gehört zu den höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Orten im westlichen Himalaya. Mit Temperaturen, die im Winter auf fast -30°C fallen, ist das Dorf jährlich 7-8 Monate von der Außenwelt abgeschnitten.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Doch die durch den Klimawandel verursachte Herausforderung für Pishu ist existenziell: Mit dem Anstieg der Durchschnittstemperatur im Zanskar-Tal trocknen die Gletscher aus, was zu extremer Wasserknappheit führt. Viele Dörfer in der Region wurden bereits aufgegeben, und viele weitere stehen kurz davor.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Doch die Gemeinschaft von Pishu hat innovative Lösungen entwickelt. Sie hat &#8222;Zings&#8220; gebaut – traditionelle Erddämme, die Wasser aus den Gletschern oberhalb des Dorfes sammeln und für die Bewässerung während der Trockenzeit nutzen. Um die akute Wasserknappheit zu bekämpfen, arbeitete das Dorf mit einem lokalen Wasserexperten zusammen, um eine nachhaltige Methode zu implementieren: Mit Solarenergie wird Wasser aus einer nahegelegenen Quelle in ein neu gebautes Reservoir gepumpt.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese Lösung ist bemerkenswert, da sie lokale Ressourcen nutzt – in dieser Region gibt es reichlich Sonnenlicht – und eine nachhaltige Alternative zu fossilbetriebenen Pumpen darstellt. So erhielt das Dorf durch diese gemeinsame Anstrengung Zugang zu sauberem Wasser, und mit zusätzlicher Finanzierung plant die Gemeinschaft, diese Lösung auf andere Dörfer in der Region auszuweiten.</p>
</div></div>

<div class="d-flex justify-content-center pb-3">
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</div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wir daraus lernen können</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Kewar, Samoli und Pishu &#8211; diese drei Gemeinden und Gemeinschaften im Himalaya verkörpern genau die Art von zukunftsfähigen Lebensräumen, die wir als ChanceMaker Foundation fördern möchten. Sie zeigen, wie innovative, lokal verankerte Lösungsansätze entwickelt werden können, die gleichzeitig:</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center"><div class="col col-md-8 pb-3">
<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Nachhaltige Lebensgrundlagen für die lokale Bevölkerung schaffen</strong>: Durch die Anpassung landwirtschaftlicher Praktiken, Diversifizierung der Einkommensquellen und Nutzung erneuerbarer Energien.</li>



<li><strong>Natürliche Ressourcen erhalten und ausbauen</strong>: Durch Wasserkonservierung, Aufforstung mit einheimischen Arten und den Schutz der Biodiversität.</li>



<li><strong>Ein faires Zusammenleben fördern</strong>: Durch gemeinschaftliche Entscheidungsfindung, gerechte Ressourcenverteilung und die Stärkung benachteiligter Gruppen, insbesondere von Frauen.</li>
</ol>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Was diese Geschichten besonders wertvoll macht, ist die tiefe Verwurzelung der Lösungen in lokalem Wissen und lokalen Traditionen. Die Gemeinschaften greifen auf jahrhundertealtes Wissen zurück, passen es an die heutigen Herausforderungen an und kombinieren es mit modernen Technologien wie zum Beispiel Solarenergie.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center text-center text-gradient fw-bold mt-3 mb-2" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Inspiration zum Handeln</strong></h2>
</div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Als ChanceMaker Foundation glauben wir, dass die Förderung solcher ganzheitlichen, gemeinschaftsgeführten Initiativen der Schlüssel zu einer gerechten und lebenswerten Zukunft ist. Wir unterstützen Initiativen, die Menschen befähigen, ihre eigenen Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, und die gleichzeitig die Gesundheit der natürlichen Systeme wiederherstellen, von denen wir alle abhängen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Diese Geschichten aus dem Himalaya zeigen, dass selbst angesichts enormer Herausforderungen Gemeinschaften wirksame Lösungen finden können, wenn sie zusammenarbeiten und auf ihr lokales Wissen bauen. Sie verdeutlichen auch, wie wichtig es ist, Frauen in Führungspositionen zu bringen und junge Menschen einzubeziehen, um langfristige Veränderungen zu bewirken.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Herausforderungen, mit denen diese Gemeinschaften konfrontiert sind – Wasserknappheit, unvorhersehbare Wettermuster, Bedrohung der Lebensgrundlagen – sind nicht auf den Himalaya beschränkt. Sie sind Vorboten dessen, womit immer mehr Gemeinschaften weltweit konfrontiert sein werden. Indem wir von den Möglichmachern im Himalaya lernen und ähnliche Initiativen anderswo unterstützen, können wir zu einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft für alle beitragen.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wie das &#8222;Grounded Imaginaries&#8220;-Projekt betont: Wir brauchen neue Vorstellungen davon, wie ein gutes Leben innerhalb der planetaren Grenzen aussehen kann. Die ChanceMaker-Geschichten aus dem Himalaya bieten genau solche alternativen Visionen – verwurzelt in der Realität der Menschen, aber mit Hoffnung auf eine bessere Zukunft.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Als ChanceMaker Foundation setzen wir uns dafür ein, solche &#8222;Grounded Imaginaries&#8220; zu unterstützen und zu verbreiten, damit sie zu Saatgut für Veränderungen in anderen Gemeinschaften werden können. Denn wir sind überzeugt: Die Lösungen für globale Herausforderungen beginnen oft in lokalen Gemeinschaften, die mit Kreativität, Wissen und Entschlossenheit handeln.</p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.thehimalayacollective.com/post/grounded-imaginaries">Mehr erfahren: Grounded Imaginaries</a></p>
</div></div>

<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><a href="https://margshala.com/en/homepage/">Mehr erfahren: Margshala</a></p>
</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/himalaya/">Lebendige Lösungen: Klimaresilienz im Himalaya</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Illusion der Armutsbekämpfung</title>
		<link>https://chancemaker.foundation/armutsbekaempfung-illusion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Neusiedl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 08:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://chancemaker.foundation/?p=8054</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was wäre, wenn alles, was wir über die weltweite Armutsbekämpfung zu wissen glauben, auf einer gefährlichen Illusion basiert? Erfahre, welche radikalen Veränderungen wir brauchen, um echten Wandel zu bewirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/armutsbekaempfung-illusion/">Die Illusion der Armutsbekämpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p class="has-text-align-center"><em>Diana Krüger, Mitgründerin unserer Partnerorganisation MOTHERLAND, stellt die gängigen Methoden zur Messung von globaler Armut infrage. In ihrer Analyse zeigt sie auf, wie die aktuellen Definitionen extremer Armut die Wirklichkeit verschleiern und zu einer gefährlichen Selbstzufriedenheit führen. Dabei eröffnet Diana neue Perspektiven, wie wir Entwicklung und Fortschritt &#8211; besonders mit Blick auf den afrikanischen Kontinent &#8211; neu denken müssen.</em></p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Immer wieder stoße ich im Gespräch mit sogenannten Entwicklungsexperten auf Widerstand, wenn ich behaupte, dass Armut, insbesondere extreme Armut, NICHT abnimmt. In einer Welt, die jährlich Milliarden an Wohlstand erzeugt, ist das Fortbestehen von Armut nicht nur ein Problem – es ist ein politisches und moralisches Versagen.</p>
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<p>Trotzdem verbreiten globale Institutionen eine vermeintlich beruhigende Botschaft: Die Armut gehe zurück, es würden Fortschritte erzielt, und die internationale Entwicklungszusammenarbeit funktioniere. Im Zentrum dieser Erzählung steht eine einzige Zahl: 2,15 US-Dollar – der Betrag, den die Weltbank derzeit zur Definition &#8222;extremer Armut&#8220; verwendet. Diese in Berichten und auf globalen Gipfeln gefeierte Schwelle führt in die Irre. Sie erlaubt der Welt, sich selbst zu beglückwünschen, während Milliarden Menschen weiterhin in existenzieller Unsicherheit leben. Wie die sambische Ökonomin Dambisa Moyo in &#8222;Dead Aid&#8220; schreibt: &#8222;Der Westen lobt sich ständig selbst dafür, Afrika zu helfen, während er in Wirklichkeit oft einen Kreislauf der Abhängigkeit und Dysfunktion verstärkt.&#8220; Die Armutsgrenze selbst ist zu einem Teil dieses Problems geworden.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Pures Überleben ist keine Freiheit </h2>
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<p>Die 2,15 Dollar pro Tag, angepasst an die Kaufkraftparität, sollen das absolute Minimum zum Überleben darstellen. Aber Überleben allein ist noch kein Leben. Es bedeutet weder Gesundheit noch Bildung oder Würde. Laut Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kostet eine minimal ausreichende Ernährung heute etwa 3,75 Dollar pro Tag und Person, eine gesunde Ernährung sogar rund 6,90 Dollar. Dabei sind Unterkunft, Transport, Kinderbetreuung oder Medizin noch nicht eingerechnet.</p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Doch nach den gängigen Maßstäben gilt jemand, der 2,15 Dollar pro Tag verdient, bereits als &#8222;nicht arm&#8220;. Es handelt sich hier um eine begriffliche Täuschung, die die kenianische Aktivistin und Technologin Ory Okolloh als Framing-Problem bezeichnet. &#8222;Es geht nicht ums Geld,&#8220; betonte sie einmal. &#8222;Es geht um Macht und darum, wer definieren darf, was wichtig ist.&#8220; Wenn internationale Institutionen im globalen Norden, die weit entfernt von der täglichen Realität im ländlichen Kenia, in Nord-Ghana oder in den Außenbezirken von Kinshasa agieren, die Maßstäbe festlegen, kann das, was als &#8222;Fortschritt&#8220; bezeichnet wird, vor Ort eine völlig andere Bedeutung haben.</p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Wenn wir die Armutsschwelle auf realistischere 7,40 US-Dollar pro Tag anheben, wie vom Entwicklungsökonomen Jason Hickel vorgeschlagen, ändert sich das Bild drastisch. Nach diesem Maßstab würden über 4 Milliarden Menschen weltweit als arm gelten. Entgegen der gängigen Erzählung ist die Zahl der in Armut lebenden Menschen nicht gesunken – sie ist gewachsen.</p>
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<p>Für den afrikanischen Kontinent mit seinen 1,2 Milliarden Menschen und einem Durchschnittsalter von nur 19 Jahren sind die Auswirkungen enorm. Nach Angaben der Weltbank leben derzeit über 460 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika unterhalb der 2,15-Dollar-Schwelle. Aber auch die große Mehrheit derer, die knapp über dieser Grenze liegen, bleibt extrem verwundbar – unfähig zu sparen, zu investieren oder sich gegen Klimakrisen, Inflation oder politische Instabilität zu wappnen.</p>
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<p>Der kamerunische Philosoph Achille Mbembe fasst dies als tiefergehende strukturelle Gewalt auf. In &#8222;Necropolitics&#8220; schreibt er: &#8222;Der ultimative Ausdruck von Souveränität liegt in der Macht zu bestimmen, wer leben darf und wer sterben muss.&#8220; Armut ist demnach nicht einfach eine Frage des niedrigen Einkommens, sondern betrifft Menschen, deren Leben in der gegenwärtigen Weltordnung als entbehrlich oder unsichtbar gelten.</p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Bevölkerung Afrikas wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln und könnte 2,5 Milliarden erreichen. Dies könnte entweder zu einer demografischen Dividende oder zu einer humanitären Krise führen – und das Ergebnis hängt stark davon ab, wie wir Armut heute verstehen und bekämpfen.</p>
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<p>Fred Swaniker, der ghanaische Gründer der African Leadership Academy, argumentiert, dass Führungskraft und Vision, und nicht Entwicklungshilfe, die Zukunft des Kontinents bestimmen wird. &#8222;Es mangelt uns nicht an Ressourcen oder Ideen,&#8220; sagt er. &#8222;Was wir brauchen, ist eine Generation ethischer, unternehmerischer Führungspersönlichkeiten, die dauerhafte Institutionen aufbauen können.&#8220; Seine Arbeit setzt nicht auf Wohltätigkeit, sondern auf die Entwicklung eigener Kapazitäten – ein deutlicher Gegensatz zu den von außen aufgezwungenen Entwicklungsmodellen der Vergangenheit. Die Dringlichkeit kann hier nicht genug betont werden. Ein Kontinent mit der jüngsten Bevölkerung der Welt kann es sich nicht leisten, Armut als das Fehlen von ein paar Dollar zu definieren. Er muss Wirtschaftssysteme und Gesellschaften aufbauen, die menschliches Potenzial in den Mittelpunkt stellen, nicht das Bruttoinlandsprodukt.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ist Unternehmertum die Lösung?</h2>
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<p>Überall auf dem Kontinent entwickeln junge Menschen innovative Lösungen in den Bereichen Landwirtschaft, erneuerbare Energien, Bildung und Technologie. Doch der Weg nach vorne ist nicht so einfach wie das Hochskalieren von Startups. Damit Unternehmertum ein wirksames Instrument zur Armutsbekämpfung sein kann, muss es auf Gerechtigkeit, Inklusivität und Nachhaltigkeit aufbauen. Es muss innerhalb planetarer Grenzen agieren, nicht die ausbeuterische Logik des industriellen Kapitalismus fortführen. Darüber hinaus kann Unternehmertum nicht die Lösung sein, wenn grundlegende Systeme fehlen: Ohne öffentliche Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und rechtlichen Schutz bleibt das Risiko des Scheiterns hoch. Wie Ory Okolloh oft warnt, können Erzählungen, die den &#8222;afrikanischen Unternehmer&#8220; überhöhen, die strukturellen Hindernisse verschleiern, die Armut verfestigen.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Jenseits von Hilfe, jenseits von Kennzahlen</h2>
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<p>Hier sind Denkerinnen wie Dambisa Moyo besonders scharfsinnig. Sie kritisiert das gesamte Hilfssystem – nicht weil sie Armut leugnet, sondern weil sie glaubt, dass Entwicklungshilfe Armut oft zementiert, anstatt sie zu beseitigen. Sie fordert nicht weniger Engagement, sondern sinnvolleres: Investitionen, Infrastruktur, politische Reformen, Handel, Bildung. Sie schreibt: &#8222;Der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung liegt nicht in der Hilfe, sondern darin, die Bedingungen zu schaffen, unter denen afrikanische Volkswirtschaften wettbewerbsfähig werden, innovieren und wachsen können.&#8220; Und wie Jason Hickel uns erinnert: Wenn wir Armut weiterhin in engen, dollarbasierten Begriffen definieren, werden wir niemals in der Lage sein, die tieferen Systeme zu erkennen, geschweige denn zu verändern, die Armut hervorbringt. &#8222;Das Problem,&#8220; schreibt er, &#8222;ist nicht, dass arme Menschen nicht hart arbeiten. Das Problem ist, dass das System so aufgebaut ist, dass ihre Arbeit anderen mehr nützt als ihnen selbst.&#8220;</p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Armut ist kein bedauerlicher Zufall der menschlichen Existenz. Sie ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen, globaler Machtungleichgewichte und überholter Narrative. Um ihr ehrlich zu begegnen, müssen wir die Illusion des &#8222;Erfolgs&#8220; der Armutsbelämpfung auf der Grundlage willkürlicher Zahlen aufgeben und uns zu etwas weitaus Anspruchsvollerem verpflichten: einer Neugestaltung von Entwicklungszusammenarbeit, Wertschöpfung und Gerechtigkeit. Auf einem so jungen, dynamischen und vielfältigen Kontinent wie Afrika, wo Sprachen, Ideen und Energien aufeinandertreffen, ist diese Neugestaltung bereits im Gange. </p>
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<div class="row justify-content-md-center" data-sal="slide-up" data-sal-easing="ease-in-out" data-sal-delay="200"><div class="cnt_col">
<p>Die Frage ist, ob globale Institutionen, Geldgeber und Regierungen bereit sind, zuzuhören, umzudenken und mitzuziehen. Oder ob sie weiterhin den vermeintlichen Fortschritt feiern werden, während eine neue Generation für wirkliche Veränderung kämpft.</p>
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</div></div><p>Der Beitrag <a href="https://chancemaker.foundation/armutsbekaempfung-illusion/">Die Illusion der Armutsbekämpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://chancemaker.foundation">ChanceMaker Foundation</a>.</p>
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